Was in eine faire Terminrichtlinie gehört
Bis wann ist eine kostenfreie Absage möglich? Eine konkrete Frist (z. B. 24 oder 48 Stunden) ist nachvollziehbarer als „rechtzeitig".
Beschreibe die Ausfallregel: Was passiert bei kurzfristiger Absage oder einem No-Show? Bleib konkret und fair.
Die Gebühr sollte sich am tatsächlichen Ausfall orientieren und nachvollziehbar sein, nicht willkürlich wirken.
Wo zeigst du die Regel? Idealerweise dort, wo gebucht wird, plus in Bestätigung und Erinnerung.
Lass den Kunden der Regel aktiv zustimmen, statt sie im Kleingedruckten zu verstecken.
Halte fest, dass du im Einzelfall (etwa bei einem echten Notfall) kulant entscheidest. Das nimmt Härte und Streitpotenzial.
Beispiel-Formulierung zum Anpassen
Ein neutraler Ausgangspunkt. Passe Fristen, Beträge und Tonfall an deinen Betrieb an:
„Absagen sind bis 24 Stunden vor dem Termin kostenfrei möglich. Bei kurzfristigerer Absage oder Nichterscheinen behalten wir uns vor, eine Ausfallgebühr in Höhe von [Betrag oder Prozentsatz] zu berechnen. Im Einzelfall entscheiden wir kulant. Mit deiner Buchung bestätigst du diese Regel.“
Beispieltext, nicht rechtlich geprüft. Höhe und Ausgestaltung solltest du an deinen Betrieb anpassen und im Zweifel rechtlich prüfen lassen.
Firmox ersetzt keine Rechtsberatung. Die genannten Informationen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine Prüfung deines konkreten Falls. Im Zweifel wende dich an eine auf deine Branche spezialisierte Rechtsberatung.